Das kennen Sie doch sicherlich auch noch: Man verliebt sich, fühlt sich wie vom Blitz getroffen, empfindet eine Seelenverwandtschaft, spürt die Einmaligkeit des Liebesglücks. Man schreibt glühende Liebesbriefe oder Gedichte, schickt Blumen, lädt ein zum stimmungsvollen Candlelight-Dinner, um die Angebetete oder den Angebeteten zu erobern.
Das ist doch Romantik pur!
Vergessen Sie’s. Unser Bild von der Liebe ist 200 Jahre alt und damit völlig aus der Mode gekommen.
Romantische Rendezvous mit Abendessen, Kino-, Opern- oder Kneipenbesuch stürzten schon so manchen jungen Mann in den finanziellen Ruin. Die Kosten waren einfach zu hoch, bis er es endlich schaffte, seine Angebetete zu erobern. Und wenn es nicht klappte, dann führte dies nicht nur zur materiellen sondern auch zur emotionalen Insolvenz.
Daher sollte man den praktischen Ratschlag eines Zeitgenossen unbedingt beherzigen und nicht als lieblos und gefühlskalt abtun.
Autor: Achim Eickhoff aus seinem Programm Schöner Schluss machen - Ein (Hilfe)Programm für Übriggebliebene"
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